Gemälde Weimar 3
Mail: info@weimar-antik.de
Gemälde Weimar 3
Kleine Sammlung - Margarethe Geibel (* 1876 in Weimar; † 1955 ebenda) war eine deutsche Grafikerin, vor allem Holzschneiderin.
Margarethe Geibel kam aus einer bekannten Weimarer Künstlerfamilie. Ihr Vater war der Porträt- und Landschaftsmaler Casimir Geibel (1839–1896). Sie wuchs unmittelbar gegenüber von Goethes Wohnhaus in der Seifengasse in Weimar auf. In Weimar nahm sie zunächst Unterricht an der Freien Zeichenschule und ab 1896 im Privatatelier von Otto Rasch. Von 1900 bis 1902 studierte sie in Stuttgart an der privaten Kunstschule von Leopold von Kalckreuth. Danach ging sie nach Weimar zurück, wo sie sich die Technik des Farbholzschnitts autodidaktisch aneignete. Sie schuf dann vor allem Farbholzschnitte mit Weimarer Motiven, die sie als Mappenwerke veröffentlichte, daneben auch Lithografien. Margarethe Geibel war auf vielen Ausstellungen präsent und wurde lobend erwähnt. Öffentliche Sammlungen erwarben ihre Arbeiten, Kupferstichkabinett Dresden, das Kupferstichkabinett Berlin, Hofbibliothek Wien, Kensington Museum und das British Museum in London und Sammlungen in Budapest, München, Stuttgart, Weimar und im Metropolitan Museum of Art in New York (USA). – Ehrungen, 2021: Stiftung des Margarethe-Geibel-Fonds in Weimar, Zeitgenössische Rezeption: „Sie ist voll tiefer Liebe für ihre … Heimatstadt. Das beweisen ihre großen Bilderfolgen aus der Bibliothek, dem Wittumspalais, dem Goethehaus …“ „Ihre Bilder aus dem Goethehaus zu Weimar veranschaulichen uns die geweihten Stätten ebenso wahr wie stimmungsvoll.“
Personal Ausstellungen: 1910: Chemnitz, Galerie Gerstenberger, 1914: Weimar, Kupferstichkabinett des Kunstgewerbemuseums (Farbholzschnitte), 1956: Weimar, Städtisches Kunstkabinett (Gedächtnisausstellung), 1999: Fürstenfeldbruck, Stadtmuseum („Goethes Weimar in Farbholzschnitten von Margarethe Geibel“) Ausstellungsbeteiligungen: 1909: Dresden, Galerie Ernst Arnold (Zweite Ausstellung des Deutschen Künstlerbunds), 1912: Dresden, Städtischer Ausstellungspalast (Große Dresdener Kunstausstellung) 1912: Wiesbaden, Nassauischer Kunstverein („Internationale Graphik des 19. Jahrhunderts“), 1914: Berlin, Königliches Kupferstichkabinett (Künstlerischer Farbdruck seit dem 15. Jahrhundert), 1932: Dresden, Frühjahrsausstellung des Sächsischen Kunstvereins, 1937: München, Große Deutsche Kunstausstellung.
Nr. 2
Weimar Blick zum Schloß
original Grafik, um 1900
Signiert: Margarethe Geibel
Maße: 31,5 x 22,5 cm,
neu gerahmt unter Glas
Nr: B 26/25
Nr. 3
Weimar - Winter im Park
original Grafik um 1910
Signiert: Margarethe Geibel,
Maße: 33 x 33 cm,
neu gerahmt unter Glas
Nr: B 26/27
Nr. 5
Weimar - Kleine Kirchgasse
original Holzschnitt, um 1910
Signiert: Margarethe Geibel,
Handdruck
Maße: 23,5 x 18 cm,
gerahmt unter Glas
Nr: B 26/29
Nr. 6
Weimar - Jakobstraße
Blick zum Kirms-Krakow Haus
original Farbholzschnitt um 1910
Signiert: Margarethe Geibel,
Handdruck
Maße: 23,5 x 18 cm,
alt gerahmt unter Glas
Nr: B 26/30
Nr. 7
Weimar - Blick in den Hof
des gelben Schlosses
original Holzschnitt um 1910
Signiert: Margarethe Geibel,
Handdruck
Maße: 23,5 x 18 cm,
gerahmt unter Glas
Nr: B 26/31
Thür. Landschaft bei Mellingen
Weimarer Land
original gemalt in Öl auf Leinwand, 1955
Signiert: Max Nehrling,
Rückseitig bezeichnet:
Ausstellung Halle Galerie Moritzburg 1956
Maße: 82 x 69 cm, alt gerahmt
Zustand gut, kann sofort hingehangen werden.
Nr: B 25/84
Thür. Landschaft -
Weimarer Land
gemalt in Öl auf Karton um 1930
Signiert: Max Nehrling,
Maße: 30,5 x 25,5 cm, alt gerahmt
Nr: B 26/8
Zum Künstler: Max Nehrling, Weimarer Maler u. Grafiker, geb: 1887 in Posen - gest: 1957 in Weimar, Studium: Als 12 Zwölfjähriger besuchte er die Großherzogliche Freie Zeichenschule in Weimar. Ab 1902 Lithografenlehre im Weimar. 1908-12 arbeitete er als Lithograf in Heilbronn. 1909-10 war er Zeichner im Grafikatelier. Ab 1910 studierte er a.d. Kunstschule in Weimar bei Dorotha Seeligmüller Farbunterricht und Ornamentik bei Henry van de Velde und Dora Wibiral, Ab 1911 war er Schüler von G. Melchers, W. Klemm, Otto Rasch und Th. Hagen. 1914/15 gründete er mit G.Krippendorf & R. Riege d. Künstlerkolonie "Föhlritz" 1914-1918 Kriegsdienst in Frankreich. 1919 studierte er am Bauhaus Weimar im Vorkurs und Aktzeichnen bei Johannes Itten und Werkstatt für Grafische Druckerei b. W. Klemm. 1921 wechselte er an d. staatliche Hochschule f. bildende Kunst Weimar. Er erhielt ein Stipendium und ein eigenes Atelier. Ab 1929 freischaffender Künstler in Weimar. Ende 1930 zug er sich aus dem offiz. Kunstbetrieb zurück, 1942 war er beim RvbK nur noch gelistet. 1945 nahm Nehrling seine künstlerische Laufbahn in Weimar wieder auf, wurde Mitglied im VBK der DDR. 1953 teilname an der 3. Deutsch. Kunstausstell. in Dresden, 1956 Studienreise in die Niederlande. 1956 erhielt er die Ehrenrente der DDR (initiert VBK) für sein künstlerisches Lebenswerk. 2015 Einzelausstellung im Haus am Horn in Weimar, 2013 übergaben die Erben große Teile des Nachlasses der Klassik Stifung und dem Stadtmuseum Weimar. Lit: Th-Becker, Vollmer, Dressler, Scheidig, Wikipedia