Gemälde Weimar 2 - Antiquitäten-Walter

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Gemälde Weimar 2


Das verschollene Weimar
Bode-Haus mit Bode-Brunnen

Öl auf Malkarton um 1930  
Irmgard Schmidt-Busch

Maße: 55,5 x 45,5 cm mit Rahmen

Preis auf Anfrage        Nr. B 22/ 85
Irmgard Schmidt-Busch, geboren: 1875 in Riga - gestorben 1952 in Weimar, Weimarer Malerin und Grafikerin. Studium: Zeichenschule Riga, Schule des Künstlerinnen Vereins in München bei Schmidt-Reutte und Christian Landenberger, Debschitzsch Ak München, Ak St. Petersburg. 1907 und 1908 Ausstellungen in Berlin Sezession, Weimar. Literatur: Dressler, Artprice. Sie wohnte in Weimar Cranach-Str. 26 und war die Patentante von Erika Ahner (Tochter von Alfred Ahner).   

Bode-Haus in Weimar, (Wilhem Bode, Schriftsteller und Goetheforscher) das Haus lag am - Brühl - Wagnergasse. 1937 wurde das Doppelhaus (auf NS betr.) abgebrissen. Der Bode-Brunnen, erbaut 1856 im Auftrag der Maria Pawlowna, wurde im 2. Weltkrieg stark beschädigt und 1950 abgebaut. 1998 wurde er rekonstruiert - und neu aufgestellt.   

Norddeutsche Windmühle

Öl auf Leinwand um 1910-20  
Frida von Dühring / Düring
Maße: 59,5 x 34,5 cm mit Rahmen

Preis auf Anfrage        Nr. B 22/ 88
Frida von Dühring / Düring, Weimarer Malerin, geb:   1870 in Erfurt - gest: 1942 Erfurt
Studium an der Kunstschule Weimar und am Bauhaus, tätig in Weimar von 1914 - ca. 1930
Mitglied im Weimarer Radierverein, 8 Blatt ab 1907
Literatur: Dressler, Scheidig

Sie wurde als Frida Förtsch 1870 in Erfurt geboren. Ihr Vater war der Offizier und bekannte Prähistoriker Oscar Förtsch. Sie heiratete 1895 den Hauptmann Alexander von Düring, mit dem sie zwei Söhne bekam. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 1900 bewarb sie sich als 36-jährige Witwe 1906 an der Großherzogl. Sächs. Hochschule f. Bildende Kunst in Weimar: „Ich [hoffe] auf der Kunstschule zur künstl. Selbständigkeit zu gelangen. Bemerken möchte ich, dass ich für meinen Lebensunterhalt selbst sorge.“ In ihrem Studium von 1907–1909 schuf sie technisch variantenreiche Radierungen, die in einigen Mappenwerken des Weimarer Radiervereins aufgenommen wurden. Ihre Motive fand Frida von Düring in Weimar, z.B. radierte sie die Sternbrücke in dramatischer Untersicht. Im Herbst 1918 meldete sie sich wieder bei der Hochschule: „Zu meinem Leidwesen war ich vor Jahren gezwungen, mein Studium abzubrechen, und zwar aus Rücksicht für meine heranwachsenden Söhne, möchte es   aber gern wieder aufnehmen Zu meinen lebhaften Bedauern habe ich das dreißigste Lebensjahr um ein bedeutendes überschritten, doch hoffe ich sehr, es möchte dies kein Grund sein meine Bitte abzuschlagen.“  Nahtlos ging sie als Studierende im April 1919 in das Bauhaus über. Sie nutzte ein Atelier und im Wintersemester 1919/1920 scheint sie in der grafischen Druckerei hospitiert zu haben. Im Dezember 1919 kam es in einer Versammlung zum Eklat, als der Studierende Hans Groß wegen einer nationalistischen Rede aus dem Bauhaus ausgeschlossen wurde. Weitere Studierende erklärten sich mit ihm solidarisch, wozu auch Frida v. Düring gehörte: „Die Maßnahmen der Leitung gegen Hans Groß wegen seiner deutschen Rede zwingen mich fort an, mich nicht mehr als zum Staatlichen Bauhaus gehörig zu betrachten.“  Von Düring hat weiterhin, bis in die 1940er-Jahre, in Weimar gewohnt. Die Stadt kaufte 1926 zwei Blätter von ihr an. Neben den Weimarer Motiven haben sich einige Blätter von ihr mit Ansichten in Hessen erhalten. Aber dank ihrer finanziellen Absicherung mußte sie offensichtlich nicht von ihrer Kunst leben. Bereits ab 1910 stand sie mit Elisabeth Förster-Nietzsche in Kontakt, die das Erbe ihres   Bruders Friedrich Nietzsche verwaltete. Als letztes kondoliert v. Düring und Max Oehler nach dem Tod Elisabeth Förster Nietzsches. Frida v. Düring trat 1930 also schon sehr früh, in die   NSDAP ein. Inwiefern sie sich dort engagiert hat, ist jedoch unbekannt. 1932 versuchte sie, in Südamerika Fuß zu fassen, kam dann jedoch 1936 wieder zurück. In welchem Land sie sich in Südamerika aufgehalten hat, ist unbekannt. 1942 verstarb sie in einem Erfurter Krankenhaus.
Aus: Uni Erfurt - Vergessene   Bauhausfrauen.

Von Bacharach am Rhein
Aufwärts Lorch

Öl auf Karton um 1880  
Prof. Paul Wilhelm Tübbecke
deutscher Landschaftsmaler und Radierer  
geb.: 1848 Berlin - gest.:1924 Weimar   
Studium: 1866-68 Akademie Berlin,
1868-72 & 1874-76 Akademie Weimar
bei Thumann, Pauwels & Theodor Hagen
1872-73 AK Dresden bei Ludwig Richter,
Mitglied im Weimarer Radierverein,
Ehrendiplom München 1879.
Werke in Weimar, Gera, Chemnitz, Erfurt ua   
Literatur: AKL, Thieme-Becker, Scheidig,
Bötticher, Artprice, Wikipedia
Maße: 85 x 60 cm mit Rahmen

Preis auf Anfrage        Nr. B 21/ 33

Im Weimarer Land
(Hopfgarten)
Öl auf Karton um 1890  
Prof. Paul Wilhelm Tübbecke
deutscher Landschaftsmaler und Radierer  
geb.: 1848 Berlin - gest.:1924 Weimar   
Studium: 1866-68 Akademie Berlin,
1868-72 & 1874-76 Akademie Weimar
bei Thumann, Pauwels und Theodor Hagen,
1872-73 AK Dresden bei Ludwig Richter,
Mitglied im Weimarer Radierverein,
Ehrendiplom München 1879.
Werke in Weimar, Gera, Chemnitz, Erfurt ua   
Literatur: AKL, Thieme-Becker, Scheidig,
Bötticher, Artprice
Maße: 58 x 43 cm mit Rahmen

Preis auf Anfrage        Nr. B 20/ 32

Abendstimmung  

Öl auf Holztafel
Signiert rechts unten: Rudolf Ridel 1882
Rückseitig nochmals mit Bleistift Ridel und 1882 datiert

Rudolf Ridel, deutscher Landschaftsmaler
geb: 1828 Weimar - gest: 1893 Weimar  
Rudolf  Ridel studierte an den Universitäten Heidelberg
& Jena. In  Heidelberg wurde er 1846 Mitglied des
Corps Saxo-Borussia und in Jena 1847 Mitglied
des Corps Saxonia. Nach dem Studium wurde er
Offizier. Als Major a.D. wurde er 1876-81 Schüler
von Theodor Hagen an der Großherzoglichen Kunstschule
Weimar. Er war der Schwiegervater von Theodor Hagen.
Werke in: Museum Weimar, Lindenau-Altenburg
Literatur: Th-Becker, Wikipedia, Artprice, Scheidig
Maße: 52 x 42 cm mit Rahmen

Preis auf Anfrage                 Nr: B 15/43

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